Digitale Preisschilder im Einzelhandel richtig nutzen

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Ob an der Theke oder im Regal – immer häufiger befinden sich statt klassischer Papierschilder digitale Preisschilder an den Produkten. Doch warum setzen immer mehr Händler auf die elektronische Variante? Die Antwort ist recht einfach: Sie bieten enorme Vorteile für das Unternehmen und die Kunden. Welche genau das sind, wie Sie elektronische Label auch in Ihrem Unternehmen integrieren können und wie das Ganze in der Praxis funktioniert, möchten wir Ihnen nachstehend genauer erläutern.

Was sind elektronische Labels und warum gelten sie als Zukunft der Preisauszeichnung?

Electronic Shelf Labels (ESL), zu Deutsch elektronische Regaletiketten, sind kleine Schilder, die mit einem E-Ink Display ausgestattet sind, auf dem Informationen ausgespielt werden. Diese sind über eine Software an das Warenwirtschafts-System des Unternehmens gekoppelt und lassen sich somit blitzschnell aktualisieren.

Im Supermarkt werden diese digitalen Labels vor allem für die Preisausschilderung benutzt, aber auch für die Angabe von Inhaltsstoffen oder für QR-Codes, die zu weiteren relevanten Inhalten führen. Als Teil der Digitalisierung, ist das Ziel von Electronic Shelf Label Lösungen eine einfache, zeitsparende und einheitliche digitale Beschilderung ohne großen Kosten- und Zeitaufwand zu gewährleisten. Dank langlebiger E-Ink Displays, die mehrfach für verschiedene Produkte zum Einsatz kommen, wird kein Papier verbraucht, was Umwelt und Ressourcen schont. Somit sind elektronische Etiketten eine effiziente und nachhaltige Alternative zu den klassischen Preisschildern aus Papier und gelten als zukunftsorientiert.

Wie funktionieren elektronische Preisschilder in der Praxis?

Entscheidet sich zum Beispiel ein Supermarkt für die Implementierung einer ESL-Lösung, ist der erste Schritt immer die Installation der entsprechenden Software, die als Schnittstelle zwischen dem Warenwirtschaft-System und den elektronischen Preisschildern dient. Ist diese Verbindung einmal aufgebaut, geht es um das visuelle Design. E-Ink Displays bieten hierfür die optimale Basis, da sie Inhalte scharf und deutlich lesbar darstellen, auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen. Unternehmen können Logos oder Schriften individuell platzieren, um die Etiketten nach ihrer CI zu gestalten, sowie interaktive Barcode-Elemente integrieren.

Nun geht es um die Platzierung der elektronischen Preisschilder im Laden und die Ausspielung der korrekten Informationen. Letzteres funktioniert ganz einfach über die Software, was bedeutet, dass das Personal nicht durch die einzelnen Abteilungen laufen muss, sondern die Preisschilder von einem zentralen Ort aus bespielen kann. Dies ist besonders zeitsparend, wenn Preise sich verändern, Produktnamen angepasst werden müssen oder Geschäfte besondere Aktionen für einzelne Artikel bieten. Alternativ können die elektronischen Preisschilder über ein Handheld auch direkt am Regal angepasst werden, sollten Preisunstimmigkeiten vorkommen oder das Backend kurzfristig unbesetzt sein.  

Auch Kunden profitieren von den elektronischen Labels im Einzelhandel, denn sie sehen immer die tagesaktuellen Preise, Rabatte oder Sonderangebote und werden so gut informiert durch ihren Einkauf begleitet. Beinhalten die digitalen Preisschilder zudem QR-Codes oder weitere interaktive Elemente, können Kunden gezielt dazu animiert werden bestimmte Webseiten zu besuchen oder an größeren Aktionen, wie Gewinnspielen, teilzunehmen. Einige Geschäfte nutzen QR-Codes auch, um passende Rezeptideen oder Koch-Inspirationen eines eigenen Blogs anzubieten und somit die Brücke zwischen dem stationären Handel und den eigenen Online-Angeboten zu schlagen. Gleichzeitig hat das Personal mehr Zeit für andere Aufgaben, wie Service oder Beratung, was ebenfalls den Kunden zugutekommt.

Ausschlaggebend ist bei digitalen Preisschildern die ESL-Technologie, die im ersten Schritt richtig aufgesetzt werden muss, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren sowie das stetige Management der elektronischen Preisschilder. Selbstverständlich erhalten Sie bei auto-iD 24/7 die Beratung, die Sie für den Aufbau oder die Integration in Ihre IT-Infrastruktur brauchen. Zudem finden Sie auch weitere Informationen zu Produkten, Herstellern und Preisen in unserem Online-Shop.

Welche Hardware oder Software ist die richtige für mich?

Die Zahl der Anbieter auf dem Markt steigt stetig und nicht immer ist auf den ersten Blick klar, wo man anfangen soll. Wir empfehlen als Einstieg die NEWTON Starterkits von SoluM in den Größen 2.6" oder 4.2". In einem Bundle erhalten Sie alles, was Sie für die Digitalisierung Ihrer Preisschilder benötigen. Das kleinste Newton Starter Kit enthält 20 Stück der digitalen NEWTON Labels in der Gehäusefarbe Schwarz und den Displayfarben Schwarz-Weiß-Rot, ein NEWTON Gateway (inkl. Patchkabel) mit 2.4 GHz und die AIMS Software Testlizenz mit einer Laufzeit von 6 Monaten. Zudem enthält das Kit maximal 4 Stunden Support für Einrichtung und Einarbeitung. Bei weiteren Paketen steigt die Stückzahl der Labels auf 40 bzw. 90 Stück, je nach Startbedarf.

So erhalten Sie Hardware und Software auf einen Schlag, um die ESL-Lösung zunächst zu testen und richtig zu integrieren. Im Anschluss sind selbstverständlich Käufe weiterer Schilder oder ein Software-Wechsel möglich. Es empfiehlt sich jedoch in der Regel in einem bereits etablierten System zu bleiben, vor allem, wenn Mitarbeiter sich bereits an eine Software gewöhnt haben.

  • Ein einzelnes Schild kann für mehrere Produkte zum Einsatz kommen, dadurch entfallen Lagerkosten und Mehrdrucke
  • Inhalte können schnell, einfach und zentral aktualisiert werden
  • Das Management vom PC aus spart Zeit und Geld
  • Die digitale ESL-Lösung ist papierlos und schont somit die Umwelt
  • Unternehmen sind unabhängig von Warte- und Lieferzeiten für Preisschilder von Drittanbietern
  • Kunden sehen immer tagesaktuelle Informationen und können über interaktive Elemente mehr erfahren
  • Dank Skalierbarkeit sind digitale Labels sowohl für den Großhandel als auch kleine Geschäfte geeignet

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